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Es fährt ein Zug nach Nirgendwo

Kultshow von Thomas Hermanns

Im AP 101

Termin

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Preis

21,00 Euro zzgl. VVK-Gebühren, 19,00 Euro an der Abendkasse

Weitere Infos

Thomas Hermanns konzipierte das Trashical nach dem Musical „Taro Torsay – Aufstieg und Fall eines Popstars“ des Schlagerstars, Christian Anders als griechisches Pop Drama mit hohem Suchtfaktor. Die Uraufführung 1993 erschütterte Deutschland und grub sich tief ins kollektive Gedächtnis ein. „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“, das Schlager Massaker in Vollplayback und Vollsynthetik-Garderobe, wurde zu einem Riesenerfolg und blieb fortan untrennbar mit dem Begriff „Kult“ verbunden.
Zusammen mit dem Admiralspalast machte sich Thomas Hermanns 2006 daran, verschüttete Synapsenverbindungen wieder freizulegen.
„Wir wollen Kunst, die alles will, alles fordert und daran scheitert“ verlangte Hermanns und Berlin gab ihm Recht. Songtexte wie: „Jane, Jane, Jane – was wird
geschehn?“ oder „Ja wir sind, was wir sind, doch was sind wir bloß?“ trafen den Nerv der neuen verlorenen Pop 2.0 Generation und deshalb gibt es jetzt die volle Dosis zur besten Sendezeit!
„Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ und verliert sich in einem Abend ohne Reue. Eine Zeitreise in die tiefsten Abgründe der deutschen Popkultur, oder wie es der Tagesspiegel beschwipst ausdrückte: Es ist Schund, Baby!
Für alle Partyfreunde und Popkultur Fetischisten gibt es jetzt die volle Dröhnung rund um die Show. Ab 18.30 Uhr lädt die spacige Bar des F101 zur Happy Hour. Nach der Show geht es feuchtfröhlich weiter mit deutschem Pop Karaoke bis der Arzt kommt. Denn wie Taro uns alle fragt: „Wer kennt sich schon selber?“


Regie: Thomas Hermanns

Nach dem Musical „Taro Torsay“ von Christian Anders

Mit: Sandra Steffl, Ades Zabel, Gloria Viagra, Tillmann Creutzfeldt-Jakob, Antje Brameyer, Hendrik Scheider, Marcel Trübner


Pressestimmen:

„Hermanns peppt die Vollplayback-Show (…) noch zusätzlich auf, etwa durch Essenzen aus den Hits von Andrea Jürgens (…) und Mireille Mathieu (…), immer begleitet vom Szenenapplaus des Publikums. Das hat sichtlich seinen Spaß, wenn Szene-Star Ades Zabel den Taro Torsay gibt, in Schlaghosen, die deutlich breiter als seine Schultern sind.“ (Tagesspiegel, 13.11.2006)


„ Ein buntes, sehenswertes Schlager-Comedy-Drama.“ (Berliner Zeitung, 18.11.2006)

„Nicht ganz griechische Tragödie, aber irgendwie fetzig. Besonders mit einer handvoll Drag-Queens, zwei biologischen Frauen und einem erfahrenen Entertainer wie Hermanns im Hintergund.“ (Welt Kompakt, 8.11.2006)

„Wenn schon Trash, dann richtig.(…)Im Admiralspalast inszeniert (…)[Thomas Hermanns]eine Zeitreise in eine düstere Epoche der deutschen Geschichte: die siebziger Jahre, samt ihren Geschmacksverirrungen und Killer-Schlagern von Thomas Anders.“ (Tip, 2.11.2006)